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Montenegro: Ideal für Outdoor-Sportler im Herbst

07.11.2016.

Vom Meer hoch ins Gebirge sind es im kleinen Montenegro nur wenige Kilometer. An Baden ist im November an der Adria zwar nicht mehr zu denken, dafür bietet das Land Naturliebhabern zahlreiche andere Möglichkeiten. Wie wäre es etwa mit Wandern oder Raften?

Montenegro an der Adria gehört zu den Trend-Zielen in Südosteuropa. Die Urlauber schätzen das klare und saubere Wasser und die Gastfreundlichkeit der Einheimischen. Das kleine Land mit seinen rund 620.000 Einwohnern eignet sich aber nicht nur für einen Sommerurlaub. Im Hinterland gibt es Berge, Seen, Flüsse und viel unberührte Natur zu bewundern. Hier können Wanderer im Herbst auf Entdeckungstour gehen.

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Den südlichsten Fjord Europas entdecken

Obwohl die meisten Montenegro mit einem Sommerurlaub verbinden, sagt bereits der Name des Staates aus, dass es sehr gebirgig ist. Montenegro bedeutet nichts anderes als "Dunkles Gebirge". Mit Dunkelheit haben die Berge in Wahrheit jedoch nichts zu tun. Vielmehr ist das ganze Land sehr grün und waldreich. Beinahe überall im Gebirge wachsen Bäume und bunte Blumen, was am milden Klima der Region liegt. Die Wälder Montenegros zählen mit ihrem Baumreichtum zu den artenreichsten Wäldern in ganz Europa.

Naturliebhaber können im Herbst an der Küste lange Wanderungen unternehmen. Die Bucht von Kotor wird umgangssprachlich auch der südlichste Fjord Europas genannt. Die Bucht selbst ist beinahe 30 Kilometer lang und von steilen Bergflanken umsäumt. Die Stadt Kotor ist der Namensgeber der Region und zugleich auch ein UNESCO Welt-Kultur und Naturerbe. Das kleine Kotor mit seinen rund 5.300 Einwohnern und die Bucht von Kotor sind die am meisten von Touristen besuchte Region Montenegros.

Den längsten Canyon Europas durchwandern

Wer mehr Ruhe haben will, bricht ins Landesinnere Montenegros auf. Hier befindet sich mit der Tara-Schlucht der zweitgrößte Canyon der Welt nach dem Grand Canyonin den USA. Die Tara-Schlucht ist rund 78 Kilometer lang und erreicht eine Tiefe von über 1.300 Metern. Die Tara selbst ist der längste Fluss des Landes, der rund 140 Kilometer lang ist und in die Drina mündet.

Aufgrund der Umgebung - die Schlucht ist von Felsen und Bäumen umrahmt - fühlt man sich beinahe wie in den österreichischen Alpen. In der Tara-Schlucht kommen aber nicht nur Wanderer auf ihre Kosten. Abenteurer können mit einem Kajak den Fluss hinunterfahren oder als Gruppe auch raften. Einheimische bieten hierfür spezielle Touren für Touristen an. Im Allgemeinen ist das montenegrinische Hinterland sehr dünn besiedelt, so dass Urlauber die reine Natur genießen können.

Quelle:www.arcor.de


@www.arcor.de
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