Das Projekt "Peaks of the Balkans" in der Endauswahl des WTTC

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Das Tourismus-Projekt "Peaks of the Balkans", das im Dreiländereck zwischen Montenegro, Kosovo und Albanien umgesetzt wird, ist in die Endrunde bzw. in die Top-Drei für die Auszeichnung des World Travel and Tourism Council (WTTC), "Tourism for Tomorrow Awards" gewählt worden.

Der Preis wird für den Bereich der erfolgreichsten Implementierung von nachhaltigen Formen des Tourismus in einem Zielgebiet vergeben. Das Projekt wird gemeinsam von Montenegro, Albanien und Kosovo, unter der Schirmherrschaft des ORF (Open Regional Fund for Foreign Trade) umgesetzt. Finanziert wird es von der deutschen Regierung und umgesetzt von der GIZ, des Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Tourismus, der Nationalen Tourismusorganisation und der Gemeinde Plav, die Partner auf der montenegrinischen Seite sind.

Die Finalisten, neben dem Projekt "Peaks of the Balkans" sind auch die Singapurer "Sentosa Development Corporation" und ein Projekt des Tourism Council of Bhutan.

Das Projekt bildet die Grundlage für die Entwicklung des Tourismus im Dreiländereck Albanien, Kosovo und Montenegro als einem einheitlichen Touristenziel. Touristen können die schönsten Wanderwege, Naturschönheiten und das Vermächtnis der verschiedenen Kulturen genießen.

Das Projekt hat einen zentralen Wanderweg „Peaks of the Balkans“ identifiziert und etabliert, der Dörfer aus allen drei Ländern verbindet. Seine Länge beträgt 192 km, er ist markiert und beschildert, und es gibt einen Wanderführer und eine Wandekarte dafür. Um die Region gemeinsam zu fördern und die Wanderwege in standzuhalten, wurden allgemeine Standards ausgearbeitet.

Die Verfahren des Grenzübertrittes für Touristen außerhalb von offiziellen Grenzübergängen wurde vereinbart und es wurde ein Sicherheitssystems in den Bergen eingerichtet.

Montenegro war in der Kategorie Destination Management 2011 Finalist für diese prestigeträchtige Auszeichnung. Der Gewinner wird bei der jährlichen WTTC-Tagung im April in Abu Dhabi bekannt gegeben.