Žabljak Crnojevića

 
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Diese mittelalterliche Festung ist erkennbar als Residenz der Crnojević-Dynastie.

Ihre Blütezeit erlebte sie zur Zeit dieser Dynastie. Žabljak Crnojevića war eine Gemeinde („varoš“) mit 300 Häusern, die an der Mündung der Morača in den Skutarisee lag. Sie wies einen entwickelten Handel auf und war ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum. Die Stadt wurde im 10. Jahrhundert als militärische Festung für die Könige der Vojislavljević von Zeta errichtet. In ihr weilte vermutlich bereits die Armee des Despoten Stefana Nemanjić. Aber damit endet ihre militärische Bestimmung noch nicht: Als sie im 15. Jahrhundert zur Residenz wurde, begannen heftige Kämpfe um die Festung Žabljak. Der Herrscher Ivan Crnojević, der von 1465 – 1490 regierte, kämpfte gegen die Osmanen bis zum Schicksalsjahr 1479, als die Festung für fast vierhundert Jahre in ihre Hände fiel.

 

Diese mittelalterliche Festung ist erkennbar als Residenz der Crnojević-Dynastie.

Ihre Blütezeit erlebte sie zur Zeit dieser Dynastie. Žabljak Crnojevića war eine Gemeinde („varoš“) mit 300 Häusern, die an der Mündung der Morača in den Skutarisee lag. Sie wies einen entwickelten Handel auf und war ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum. Die Stadt wurde im 10. Jahrhundert als militärische Festung für die Könige der Vojislavljević von Zeta errichtet. In ihr weilte vermutlich bereits die Armee des Despoten Stefana Nemanjić. Aber damit endet ihre militärische Bestimmung noch nicht: Als sie im 15. Jahrhundert zur Residenz wurde, begannen heftige Kämpfe um die Festung Žabljak. Der Herrscher Ivan Crnojević, der von 1465 – 1490 regierte, kämpfte gegen die Osmanen bis zum Schicksalsjahr 1479, als die Festung für fast vierhundert Jahre in ihre Hände fiel.

 In der Stadt wurde das Schloss der Crnojevićs in eine Kaserne verwandelt. Die Kirche des Heiligen Georg wurde zur Moschee geweiht und später dort eine Schule errichtet. Zur eigentlichen Stadt führte nur ein einziges schweres eisernes Tor, hinter dem sich ein enger, gewölbter Gang fortsetzt. Heute besteht die Festung aus einer 15 Meter hohen und zwei Meter breiten Mauer mit sechs Wehrtürmen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie ausgebessert. Die osmanischen Anbauten sind an der unsauberen Form des Mauerwerks erkennbar. Die älteren Teile des Bollwerks und der halbrunde Wehrturm sind mit behauenen Steinen und Kalkmörtel gemauert. Die neueren Teile weisen die typisch venezianische Art des Mauerns auf.

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