St. Trifun Kathedrale

 
  • Katedrala Svetog Tripuna, Kotor, Montenegro
  • Katedrala Svetog Tripuna, Kotor
Bewerten >

Die Kathedrale des Hl. Tripun ist älter als viele bekannte Kirchen und Kathedralen in Europa und besitzt eine Schatzkammer von unschätzbarem Wert.

Im inneren dominieren Fresken aus dem 14. Jh., ein Steinornament über dem Hauptaltar, welches das Leben des Hl. Tripun darstellt, wie auch ein silbervergoldetes Heiligenrelief. In der Kathedrale finden sich auch die repräsentativsten Werke berühmter Meister von Kotor, insbesondere von Goldschmieden, wie zum Beispiel der Goldbeschlag des Sarges in dem die Gebeine des Hl. Tripun ruhen. In der Sammlung der Kunstwerke sind eine silberne Hand und ein Kreuz, verziert mit Ornamenten und Relieffiguren. Dies ist nur ein Teil der Schätze der überreichen Schatzkammer dieses bedeutenden sakralen Objektes, welches in der Vergangenheit die Funktion eines Rathauses hatte. Ein besonderes Kuriosum ist die Tatsache, dass die Gebeine des Hl. Tripun, des Schutzpatrons von Kotor, Anfang des 9.Jh. aus Konstantinopel geholt wurden und bis zur Erbauung der Kathedrale in einer kleinen Kirche in Kotor geruht haben.

Von den Fresken, den sogenannten Pictores graeci, mit denen Mitte des 14. Jahrhunderts die gesamte Kirche von innen geschmückt war, sind nur kleinere Fragmente erhalten: Kreuzigung und die Abnahme vom Kreuz in den Apsiden und zehn Figuren im Scheitel der Bögen zwischen den Kirchenschiffen. Von den Staffelei-Bildern sticht Raspeće von Basan dem Älteren hervor: eine zweiseitige Ikone mit Gottesmutter und Christus, die Lovro Dobrićević zugeschrieben wird. Außerdem St. Bartolomäus, St. Georg und St. Antonius von Djerolam von Santa Kroče, ein Geschenk der Könige von Michael Neidlinger und noch einige Werk unbekannter Autoren.

Kommentare (0)