König der Berge – Komovi

 
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Es gibt so viele Berge in Montenegro, dass keiner ihre Zahl kennt, sagen die Einheimischen. Tatsächlich, wenn man von einer Erhöhung zum Horizont sieht, erblickt man Hügel und Berge, die sich schier endlos von der Küste bis hin zu den steilen Höhen im Norden des Landes ziehen.

Unter ihnen sind Berge in Küstennähe, die die Küste und das mittlere Montenegro teilen, wie etwa Orjen, Lovćen oder Rumija… Vom Kessel Podgoricas, Richtung Norden, wechseln sich Bergmassive und von Flüssen durchschnittene Täler treppenförmig ab. In dieser Weite liegt auch der König der Berge, wie das Komovi-Gebirge auch genannt wird. Genau genommen handelt es sich um einen Berg mit drei markanten kahlen Gipfeln, die einst zwischen drei montenegrinischen Stammesfamilien aufgeteilt wurden. Von seinem höchsten Punkt, Kučkog Koma (2.487 m), sieht man nahezu ganz Montenegro. Dieser Berg zeugt von der Kraft der Natur, vor allem der Erosion, deren Spuren am sichtbarsten in den Moränen sind, die zu den größten des Balkans zählen.

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